Lottozahlen sind da – Lotto-Jackpot geknackt?

Die Lottozahlen vom Samstag, 08.01.2022 sind gezogen – Haben Sie den aktuellen Lotto-Jackpot im Spiel 6 aus 49 mit sagenhaften 42 Millionen Euro geknackt?

Am Montag gibt es die Lottoquoten, dann wird sich zeigen ob der gigantische Lostopf geleert wurde oder weiter steigt. Viel mehr geht allerdings nicht, denn seit gut eineinhalb Jahren erfolgt bei Deutschlands Lottoklassiker eine Zwangsausschüttung unabhängig von der Laufzeit, sobald die Jackpotsumme von 45 Millionen Euro erreicht ist.

Mit „6 Richtigen“ die Chance auf Millionen-Jackpot

Das bedeutet, dass bei Erreichen der 45 Millionen Euro-Grenze der Jackpot garantiert ausgeschüttet wird. In diesem Fall wandert der Gewinn – wenn niemand einen „Super-Sechser“ (6 Richtige plus Superzahl) – in Gewinnklasse 1 (Gewinnchance: 1 : 139.838.160) tippt – in die nächste Gewinnklasse. Dadurch hat man auch mit bereits 6 Richtigen (Gewinnklasse 2) die Gewinnchance auf den Millionenjackpot (Gewinnchance: 1 : 15.537.573).

45 Millionen Euro müssen im Lostopf liegen

Ausschlaggebend ist dabei jedoch nicht die prognostizierte Jackpot-Summe, sondern ob bereits 45 Millionen Euro oder mehr im Jackpot sind. Das heißt: Damit der Jackpot wirklich zwangsausgeschüttet wird, müssen bereits vor einer Ziehung die 45 Millionen Euro oder mehr im Lostopf liegen.

Es reicht nicht aus, dass der erwartete Jackpot für eine Ziehung bei etwa 45 Millionen Euro liegt. Dann würde eine Zwangsauszahlung erst in der nächsten Ziehung über die Bühne gehen.

In den Teilnahmebedingungen der Landeslotteriegesellschaften – hier etwa von Lotto Bayern – heißt es dazu:

„Beträgt in der Gewinnklasse 1 die von der vorhergehenden Ziehung … übertragene Gewinnausschüttung € 45 Mio. oder mehr und werden in der Gewinnklasse 1 keine Gewinne ermittelt, so wird in dieser Ziehung die Gewinnausschüttung der nächst niedrigeren Gewinnklasse, in der ein oder mehrere Gewinne festgestellt werden, zugeschlagen.

Werden in der Gewinnklasse 1 ein oder mehrere Gewinne festgestellt und überschreitet die Gewinnausschüttung € 45 Mio. …, wird die über € 45 Mio. hinausgehende Gewinnausschüttung der Gewinnklasse 1 der nächst niedrigeren Gewinnklasse, in der ein oder mehrere Gewinne festgestellt werden, zugeschlagen.“

Das gilt auch für die Gewinnklasse 2 entsprechend:

„Werden in der Gewinnklasse 2 keine Gewinne ermittelt und werden in der Gewinnklasse 1 ein oder mehrere Gewinne festgestellt, so wird die Gewinnausschüttung der Gewinnklasse 2 … der Gewinnausschüttung der Gewinnklasse 1 in derselben Ziehung zugeschlagen“,

heißt es in dem Regelwerk weiter.