Euromillions: 210 Mio. € im Jackpot

Der Jackpot bei Euromillions (in Österreich: Euromillionen) wurde wieder nicht geknackt. Damit steigt die Gewinnsumme in der obersten Gewinnklasse (5 plus 2-Richtige) weiter an – auf sagenhafte 210 Millionen Euro, teilte der Lotteriebetreiber mit.

Sollte ein Tipper den riesigen Europot bei der Ziehung am kommenden Dienstag (23. Februar 2021) knacken, fällt der bisherige Rekordgewinn aus dem vergangenen Jahr. Im Dezember hatte sich ein Tipper aus Frankreich einen Gewinn von 200 Millionen Euro gesichert.

Neunmal „5 plus 1“-Richtige

Der Jackpot bei Euromillions wurde zwar wieder nicht geknackt, bei der Freitags-Ausspielung gab es quer durch Europa dennoch viele Gewinne beim Eurolotto – mehr als vier Millionen.

Neun Tipper sind am Euromillionen-Hauptgewinn nur knapp vorbeigeschrammt. Für die sechs Richtigen (5 plus 1) gibt es in der zweiten Gewinnklasse jeweils rund 177.000 Euro. Über einen Großgewinn können sich Tipper in England (4), Frankreich (2), Portugal (2) und Irland freuen.

210 Mio. € aktuelle Jackpot-Obergrenze

Der maximale Jackpot von Euromillionen liegt zurzeit bei 210 Millionen Euro. Die Jackpot-Obergrenze stieg im Dezember 2020 nach dem 200 Millionen Euro Gewinn auf diese aktuelle Summe – so sehen es die aktuellen Regularien vor.

Die Euromillionen-Regeln ermöglichen es, dass sich die Jackpot-Obergrenze künftig jedoch noch weiter erhöhen kann – bis zu einer Viertel Milliarde Euro. Laut aktuellen Euromillionen-Spielbedingungen (Stand: 01/2021) der Österreichischen Lotterien, kann die Jackpot-Gewinnsummen des jeweils ersten Gewinnranges steigen so lange, bis die sogenannte Abflussobergrenze („flow-down cap”) erreicht wird. Und weiter heißt es:

„Diese Abflussobergrenze („flow-down cap”), bis zu der die Gewinnsumme des ersten Ranges anwächst, beträgt 200 Millionen Euro. Jedes Mal, wenn die Jackpot-Gewinnsumme die festgelegte Abflussobergrenze erreicht, erhöht sich diese für alle nachfolgenden Jackpot-Ziehungsperioden um 10 Millionen Euro, bis zu einem maximalen Betrag von 250 Millionen Euro.

Die maximale Gewinnsumme, die für Gewinne im 1. Rang zur Verfügung steht, wird mit der Abflussobergrenze („flow-down cap”) festgelegt. Jede die Abflussobergrenze („flow-down cap”) übersteigende Gewinnsumme des ersten Ranges, wird der Gewinnsumme des nächst niedrigeren Gewinnranges derselben Runde zugeschlagen.

Erreicht die Jackpot-Gewinnsumme bei vier aufeinander folgenden Ziehungen die Abflussobergrenze („flow-down cap”) und gibt es bei diesen Ziehungen keinen Gewinner im ersten Rang, so bildet der Betrag der Abflussobergrenze die Gewinnsumme des ersten Ranges der jeweiligen Ziehung.

Wird in der nächstfolgenden (fünften) Runde ebenfalls kein Gewinn im ersten Rang erzielt, so wird die Gewinnsumme des ersten Ranges der Gewinnsumme des nächstniedrigeren Gewinnranges derselben Runde, in dem ein Gewinn erzielt wurde, zugeschlagen („Roll down”).“

Die Top Euromillionen-Gewinne

210 Mio. €?02/2021
200 Mio. €Frankreich12/2020
190 Mio. €Vereinigtes Königreich11/2019
190 Mio. €Spanien10/2017
190 Mio. €Portugal10/2014
190 Mio. €Vereinigtes Königreich10/2012
Wie spielt man Euromillionen?

Euromillions wird nach der Spielformel 5 aus 50 (Hauptzahlen) und 2 aus 12 (sogenannte Sternzahlen) gespielt. Pro Tipp müssen also insgesamt sieben Kreuze gemacht werden.

Wann und wo werden die Euromillions Gewinnzahlen gezogen?

Die Ziehungen finden zweimal wöchentlich, immer am Dienstag und Freitag abends in Paris statt. Die Euromillions-Ausspielungen werden von der französischen Lotteriegesellschaft „La Française des Jeux“ (kurz: FdJ) durchgeführt.

Welche Länder machen bei Euromillionen mit?

Seit Anfang 2004 gibt es die europaweite Lotterie. Euromillions (in Österreich heißt die Lotterie Euromillionen) gab es zunächst nur in Frankreich, Spanien und England. Ein gutes halbes Jahr später kamen dann Österreich, Belgien, Irland, Luxemburg, Portugal und die Schweiz hinzu.